Vor rund einem Jahr habe ich entschieden, die Schweiz für vier Monate Richtung  Kanada zu verlassen. Eine Reise, die meine Lebensqualität in vielerlei Hinsicht verändert hat. (Geschrieben Februar 2016)

Alleine für vier Monate in einem abgeschiedenen Haus zu leben und nur einmal die Woche Menschen zu sehen, ist nicht jedermanns Sache. Sich selber zum Versuchskaninchen zu machen, für eine Woche nichts zu essen, nicht zu sprechen und absolut keine elektronischen Medien zu gebrauchen, noch viel weniger.
Ohne die Ablenkungen des Alltags, wo Schmerzen oft verdrängt oder hingenommen werden, nimmt man den eigenen Körper ganz anders wahr.

Bei mir war es der Schmerz in meiner linken Schulter. Seit Jahren immer wiederkehrend und mittlerweile ein akzeptierter Begleiter. Eine Entzündung im Gelenk, meinten die Ärzte. Ihre Lösung: absolute Ruhe und Kortison. Wer mich kennt, weiss: beides nicht mein Ding.

In Kanada hat mich eine befreundete Therapeutin auf die entzündungshemmenden Eigenschaften von Curcuma aufmerksam gemacht. Nach einer Kurzrecherche – Naturprodukt, praktisch keine Nebenwirkungen, wird seit Tausenden von Jahren in der indischen und chinesischen Medizin angewandt – entschied ich mich für eine dreimonatige Kur.

Nach meiner Rückkehr habe ich mit einem Arzt die Produkte für den Shop von Salessolution im Bereich Nahrungsergänzung und Fitness ausgesucht. Mit Freuden habe ich festgestellt, dass wir auch qualitativ hochwertiges Biocurcuma im Sortiment führen. Warum es wichtig ist, dass jede Kapsel einzeln Luft- und Lichtdicht verpackt ist, habe ich erst bei meinen Recherchen erfahren. Die Kur habe ich übrigens nie abgebrochen. Ich nehme noch heute jeden Tag 2-3 Tabletten Biocurcuma.

Heute, fast ein Jahr später, bin ich immer noch beschwerdefrei. Wann die Gelenkschmerzen definitiv verschwunden sind kann ich nicht mehr genau sagen. Nicht nur die Schulter ist schmerzfrei. Mir vielen mit der Zeit auch andere Bereiche auf, die sich verbessert haben:

  • keine Gelenkschmerzen mehr im linken Knie beim Joggen
  • Bessere Verdauung/kein super Sattgefühl mehr
  • Klarere und bessere Haut
  • Schleimbildung im Hals, die in den letzten Jahren entstanden war, ist deutlich zurückgegangen

Auch von Freunden, denen ich Biocurcuma empfohlen habe, treffen immer wieder positive Feedbacks und Erfolgsmeldungen ein.

Mehr als Grund genug, Curcuma gründlich zu recherchieren, um Belege für den erfolgreichen Selbstversuch zu finden. Die meisten würden wohl den umgekehrten Weg wählen. Ich vertraue lieber auf die Erfahrung.

Hier also eine Zusammenfassung und einige Links meiner ausführlichen Recherche:

Die Curcuma longa stammt wahrscheinlich ursprünglich aus Asien, wächst heute jedoch in vielen tropischen und subtropischen Regionen. Lange bevor es vor etwa zweihundert Jahren gelang, Curcumin zu isolieren, wurde Curcuma bereits als Arzneimittel verwendet. Das Kraut gehört zu den wichtigsten Heilpflanzen in der tausende Jahre alten ayurvedischen Heilkunde, die ihren Ursprung in Indien hat. Dort gilt Curcuma als Heilmittel bei Atemproblemen, wie Asthma und Bronchitis, bei Allergien, Lebererkrankungen, Anorexia, Rheuma, Erkältungen, Stirnhöhlenentzündungen und bei schlecht heilenden Wunden, beispielsweise bei Diabetikern. Auch in der traditionellen chinesischen Heilkunde wird Curcuma eingesetzt, vor allem bei Magenproblemen, aber auch bei Depressionen. Curcuma wurde und wird überall in Asien verwendet, vor allem als Entzündungshemmer. In Indien wird Curcuma auch eingesetzt, um Wunden zu desinfizieren und die Wundheilung zu fördern. Dort sind sogar Pflaster mit einer Curcuma-Beschichtung erhältlich. Die wissenschaftliche Forschung richtet sich vor allem auf den Curcumin-Extrakt, da dessen Wirkung wesentlich grösser ist als die von Curcuma, welches nur zwei bis neun Prozent Curcumin enthält.

Weitere Beschwerden bei denen Curcuma eingesetzt wird:

  • Reizmagen/Übelkeit/Reizdarm
  • Blähungen
  • Gallestau, Gallefluss- / Galleproduktionsbeschwerden
  • Spannungs- und Völlegefühl im Bauchraum
  • Entzündungen – v.a. Entzündungen der Darmschleimhaut
  • Probleme mit der Fettverdauung
  • Rheumatische Beschwerden und Schmerzen
  • Erhöhte Blutfettwerte (Triglyceride) aber auch erhöhte Cholesterinwerte
  • Nach Entfernung der Gallenblase für eine angemessenere Galleproduktion /-fluss
  • Leberentzündungen, Lebervergiftungen
  • Nieren- und Blasenentzündungen
  • Bakterielle Belastung (v.a. des Darmes)
  • Generell bei bakteriellen und viralen Infektionen
  • Gelenk- und Sehnenentzündungen

Die Liste ich nicht abschliessend aber trotzdem sehr beeindruckend. Vor allem, wenn man bedenkt, dass Curcuma praktisch keine Nebenwirkungen hat, und sogar in Dosen von bis zu 8 Gramm am Tag gut verträglich zu sein scheint. Zur Vorsicht wird bei folgenden Beschwerden immer wieder geraten:

  • Gallensteine
  • Starke Leberprobleme
  • Bei Einnahme von Blutverdünner
  • Bei der Behandlung durch eine Chemotherapie
  • Schwangere und stillende Frauen

Noch faszinierender ist, dass viele Studien darauf hinweisen, dass Curcuma die Verbreitung von Krebszellen im Körper verhindern könnte. Es scheint den Zelltod von befallenen Zellen zu beschleunigen. Auch gibt es Hinweise, dass es den Ausbruch und das Fortschreiten von Alzheimer verhindern könnte. Es gibt im Internet unendlich viele Hinweise zu diesem Thema. Ich habe versucht die seriösesten herauszufiltern. Sehr vieles ist auf Englisch und nicht immer leicht verständlich. Wer das Selbststudium mag, findet hier eine Auswahl von seriösen Quellen:

Wer eine gute Seite, mit vielen Informationen und Quellenangaben dem Selbststudium vorzieht, sollte sich die Zeit nehmen, um sich hier einzulesen:

http://www.kurkuma-curcumin.com/

Worauf muss bei Curcuma sonst noch geachtet werden:

  • Wichtig ist, dass man Bio-Curcuma erwirbt, da dadurch sichergestellt wird, dass das Gewürz weder bestrahlt noch begast wurde. Was ist die Bestrahlung und Begasung von Gewürzen?
  • Luft und Licht scheinen die Qualität des Curcumins zu reduzieren. Darum empfiehlt es sich, entweder kleine Mengen zu kaufen oder noch besser, einzeln verpackte Kapseln.
  • Die Einnahme in Kapselform bietet gleich mehrere Vorteile: Die Wirkstoffe werden erst im Darm freigesetzt, ohne den Magen vorher unnötig zu belasten. Des Weiteren ist die Einnahme von Kapseln frei von Einflüssen auf die Geschmacksnerven.
  • Curcuma hat eine sehr schlechte Bioverfügbarkeit. Daher sollte es komplexiert oder zusammen mit Leinöl und schwarzem Pfeffer (enthält Piperin) eingenommen werden.
  • Zumeist wird zu Präventionszwecken eine Dosis von 1-3g 2-3 x täglich empfohlen.
  • Therapeutische Dosen können um Vielfaches höher liegen und sollten ausschließlich unter Aufsicht eines Arztes oder Heilpraktikers eingenommen werden!

Neugierig und bereit für einen ersten Selbstversuch der sicheren Art?

Einige kleine Tipps als Anregung:

  • Schreibe dir auf, welche Beschwerden du hast, die Curcuma lindern könnte.
  • Bewerte von 1-10 wie stark oder schlimm die Beschwerde für dich ist.
  • Setze dir ein Ziel, wie lange der Selbstversuch dauern sollte. Ich empfehle dir mindestens drei Monate.
  • Führe ein Tagebuch/Wochenbuch, wo du die regelmässige Einnahme sowie die Veränderungen der Beschwerde regelmässig dokumentiert

Denkt daran, nur angewendetes Wissen ist Macht, also probiert es aus.

Liebe Grüsse

Sandro